Stiftung "Frieden ist ein Menschenrecht"

Zweck der Stiftung ist die Förderung des Antikriegshauses, vor allem die Finanzierung des Friedenspreises "Sievershäuser Ermutigung" und der friedenspolitischen und friedenspädagogischen Arbeit

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Wir weigern uns Feinde zu sein

Wann?
29.04.2018, 16:00 Uhr
Was?
Medium
Bild: NesAmmim
Rainer Stuhlmann
WIR WEIGERN UNS, FEINDE ZU SEIN
Das andere Gesicht Palästinas und Israels
Sonntag, 29. April 2018 - 16.00 Uhr
Antikriegshaus Sievershausen

Rainer Stuhlmann , geb. 1945, lebt als evangelischer  Pfarrer  im Ruhestand in Köln. Von 2011 bis 2016 organisierte er  in Nes Ammim, einem internationalen ökumenischen Dorf im Norden Israels, das Studienprogramm für Freiwillige aus verschiedenen europäischen Ländern. Er ist viel herum gekommen auf beiden Seiten des Grenzzauns. Er erzählt von Menschen aus beiden Völkern, die sich um Dialog, Gerechtigkeit und Frieden bemühen, und zeigt dazu Bilder. Mit dem Willen zu einer „doppelten Solidarität" ist er immer wieder „zwischen die Stühle" geraten und hält diese Position für die für ihn einzig mögliche, als Europäer, als Deutscher und als Christ in diesem Land zu leben und Stellung zu beziehen.
Wo?
Antikriegshaus Sievershausen
Kirchweg 4A
31275 Lehrte-Sievershausen
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Südafrika - Regenbogennation - Eine Aussteillung zur Geschichte der Apartheid

Wann?
13.04.2018, 19:00 Uhr
Was?
Medium
Bild: Ayanda Mbete
Südafrika – Apartheid und danach
Freitag, 13. April 2018 - 19.00 Uhr
Antikriegshaus Sievershausen
Nele Käferlein und Rieke Könecke haben während ihres Praktikums mit dem Freiwilligen im Antikriegshaus, Ayanda Mbete, der aus Kapstadt stammt, eine Ausstellung zu Südafrikas Apartheid-Politik erarbeitet.
Was ist eigentlich Apartheid, wer hat sich während der Apartheidszeit gegen Unrecht und Unterdrückung eingesetzt und welche Möglichkeiten bieten sich heute in Südafrika, nachdem 1990 das Apartheidsgesetz abgeschafft wurde - das sind die Themen und Fragestellungen, mit denen sich die Gruppe beschäftigt und aus den Erkenntnissen, Informationen und Einsichten eine Ausstellung zusammengestellt hat.
Zur Ausstellungseröffnung am 13. April um 19.00 Uhr laden wir ganz herzlich ins Antikriegshaus.
Nele Käferlein und Rieke Könecke werden über ihre Erfahrungen während des Praktikums berichten und Ayanda Mbete wird aus seiner Heimat erzählen und über die Arbeit berichten, die er dort mit anderen zusammen im Township leistet.
Wo?
Antikriegshaus Sievershausen
Kirchweg 4A
31275 Lehrte-Sievershausen
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Sievershäuser Ermutigung 2018

Friedenspreis für Journalismus ausgeschrieben

Die Dokumentationsstätte zu Kriegsgeschehen und über Friedensarbeit Sievershausen schreibt zum fünfzehnten Mal den mit 5.000 Euro dotierten Friedenspreis Sievershäuser Ermutigung aus. Die Sievershäuser Ermutigung 2018 soll für hervorragende journalistische Arbeiten und Leistungen zum Thema Konflikt und Frieden verliehen werden.

Nominiert werden können sowohl Journalistinnen und Journalisten als Einzelpersonen oder Teams, Redaktionen als auch Medien aus dem In- und Ausland, die sich durch konkrete Beiträge und/oder ein besonderes journalistisches Profil im Bereich der Berichterstattung über Konflikte, Konfliktbearbeitung bzw. Friedensprozesse auszeichnen.

siehe unter https://frieden-ist-ein-menschenrecht.wir-e.de/ermutigung
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Die Flüchtlingshilfsorganisation Landungsbrücke e.V. aus Uetze hat einen Offenen Brief verschickt.
Mit „Liebes Deutschland ...“ beginnt der von Claudia Ruhs im Namen von allen 30 Landungsbrücke-Mitgliedern unterzeichnete offene Brief, den Kommunal-, Landes- und Bundespolitiker aus der Region bis hinauf zum Bundespräsidenten Joachim Gauck in diesen Tagen zugestellt bekommen. Anlass sind laut Ruhs die Geschehnisse nach den Anschlägen in München, Ansbach und Würzburg, die Berichterstattung darüber in den Medien, Politikeräußerungen sowie die Kommunikation in den sozialen Netzwerken.
Wir unterstützen diesen Brief und stellen ihn hier als pdf-Datei zur Verfügung.
Auf unserer blog-Seite können Sie ihn auch im Wortlaut lesen.
Dokument: 20160804_Landungsbr... (PDF)
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Stiftungsempfang

Wann?
26.08.2016, 18:00 Uhr
Was?
Medium
Bild: Stiftung "Frieden ist ein Menschenrecht"
Seit 2014 existiert die Stiftung Frieden ist ein Menschenrecht und sie hat sich in diesen zwei Jahren gut entwickelt. Es ist darum an der Zeit, einmal öffentlich Bilanz zu ziehen und Danke zu sagen. Für eine Gesprächsrunde ‚Frieden ist ein Menschenrecht - zwischen Utopie und Aufgabe‘ zu grundsätzlichen und aktuellen Fragen und Herausforderungen zum Thema der Stiftung haben wir die StiftungsbotschafterInnen Maria Flachsbarth, Matthias Miersch und Martin Schindehütte eingeladen. Im Anschluss gibt es Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen bei einem kleinen Imbiss. Der Stiftungsbotschafter Andor Izsák von der Villa Seligmann Hannover sorgt für gute Musik.
Beginnen möchten wir mit einer Nagelkreuzandacht um 18.00 Uhr in der St. Martinskirche gleich nebenan, ab 18.30 Uhr sind wir in den Räumen des Antikriegshauses.
18.00 Uhr Nagelkreuzandacht in der St. Martinskirche Sievershausen
18.30 Uhr Begrüßung im Antikriegshaus
19.00 Uhr Gesprächsrunde ‚Frieden ist ein Menschenrecht - zwischen Utopie und Aufgabe‘ mit Martin Schindehütte (ehem. Auslandsbischof der EKD), Maria Flachsbarth (MdB u. Staatssekretärin/CDU) und Matthias Miersch (MdB/SPD), (Moderation: Elvin Hülser)
danach Beisammensein bei kleinem Imbiss
musikalische Umrahmung durch Prof. Andor Izsák, Villa Seligmann Hannover
Wo?
Antikriegshaus Sievershausen
Kirchweg 4A
31275 Sievershausen
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Save the date!

Samstag, 3. September 2016 von 10.00 - 17.30 Uhr, Hannover

Ökumenisches Forum für Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung: "Gewaltfrei für den Frieden - Die militärische Logik überwinden".
Das Forum will informieren, Impulse setzen und "Friedensbewegte" ins Gespräch bringen.
- Im November 2016 wird die Synode der Landeskirche Hannovers zu der Frage tagen, was es bedeuten würde, " Kirche des gerechten Friedens" zu werden".
- Die Landessynode der Landeskirche Oldenburg hat gerade einen "Gesprächs - und Konsultationsprozess" zu dieser Frage beschlossen. Es tut sich also was.
Für das Forum ist es gelungen, zwei sehr profilierte Referenten zu gewinnen und am Nachmittag sollen in Arbeitsgruppen Thesen und Forderungen an die Landeskirchen und die Gemeinden entwickelt werden.

Anmeldungen bitte bis zum 19. August.

Alles weitere steht im Flyer


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Bild: HkD

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Film und Gespräch
Der unbekannte Soldat
Was hast Du im Krieg gemacht, Vater ?
Veranstaltung mit dem Regisseur Michael Verhoeven
Kooperation der Gedenkstätte Bergen-Belsen mit dem Kino am Raschplatz
Mittwoch, 22. Juni 2016, 20.30 Uhr
Kino am Raschplatz, Hannover

Die zwischen 1995 und 2004 in mehreren Städten Deutschlands gezeigte Ausstellung „Verbrechen der Wehrmacht“ über den Vernichtungskrieg im Osten (1941-1944) war ein Tabubruch. Die deutsche Öffentlichkeit wurde plötzlich mit Fotos von Soldaten beim Mord an Zivilisten konfrontiert. Michael Verhoevens Film verfolgt die Spuren der Wehrmacht bis in die Ukraine und nach Weißrussland. Anhand von bisher unveröffentlichten Dokumenten, Analysen und zahlreichen Interviews mit Augen­zeugen und Historikern in Deutschland, den USA und an den Orten des Geschehens untersucht Verhoeven den wohl schrecklichsten Teil der Geschichte der deutschen Wehrmacht.

Der unbekannte Soldat drängt dem Zuschauer keine Meinung auf, aber er argumentiert in jeder Einstellung. Und er setzt damit möglicherweise neue Erkenntnisse in Gang. (…) Mutig ist der Film nicht nur, weil Verhoeven und seine Mitarbeiter sich auch den Angriffen der Neonazis stellten, sondern auch, weil er sich auf die Ambivalenz der Bilder einlässt, entschieden parteiisch, aber ganz ohne Selbstgerechtigkeit. (…) Er erzeugt in seiner Montage eine unmittelbare Gegenwärtigkeit, eine Herausforderung zur Auseinandersetzung, die eine solche Darstellung mit deutlicher persönlicher Handschrift anderen Filmen mit ähnlichen Elementen überlegen macht.“ (Georg Seeßlen, epd Film)

Nach dem Film besteht die Möglichkeit zum Gespräch mit Michael Verhoeven. Dr. Jens-Christian Wagner, Geschäftsführer der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, wird das Gespräch moderieren.


Dokument: Der_unbekannte_Sold... (PDF)
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Evangelische Friedensarbeit kritisiert die geplante Aufstockung des Wehretats

Die Ankündigung von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen, die Bundeswehr in den kommenden sieben Jahren personell aufzustocken und auch den Wehretat bis 2020 von derzeit 34,2 auf 39,2 Milliarden Euro anzuheben, ist bei der evangelischen Friedensarbeit auf Kritik gestoßen. „Die Regierung stellt hier bereits Weichen, bevor das neue Weißbuch vor- und zur Diskussion gestellt wird. Das führt den groß angekündigten Beteiligungsprozess ad absurdum“, betont Renke Brahms, der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

 Auch bei der evangelischen Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) stoßen die Ankündigungen der Bundesverteidigungsministerin auf Widerspruch. „Offenbar will Ursula von der Leyen hier schon Pflöcke einrammen und Vorentscheidungen treffen, bevor das Weißbuch veröffentlicht wird. Das ist ein schlechter Stil“, kritisiert Jan Gildemeister, der AGDF-Geschäftsführer.

 Nach Ansicht der evangelischen Friedensarbeit machen die wachsende Aufrüstung der Bundeswehr und der immer weiter steigende Rüstungsetat deutlich, dass die Bundesregierung wieder auf militärische Mittel setze und die Bundeswehr offenbar für weitere weltweite Einsätze fit machen wolle. „Was ich aber vermisse, ist ein verstärktes ziviles Friedensengagement. Stattdessen wird wieder nur auf Waffen und Militär gesetzt“, wirft Gildemeister der Bundesregierung vor. Und der EKD-Friedensbeauftragte vermisst hier ein umfassendes friedenspolitisches Konzept der Bundesregierung. „Vom Aufwuchs der Mittel für zivile Instrumente lese ich in den Ankündigungen und Diskussionen nichts“, bedauert Brahms.

 Gerade vor dem Hintergrund, dass derzeit ein neues Weißbuch geschrieben werde, wäre es nach Ansicht der evangelischen Friedensarbeit äußerst wichtig, einen klaren außen- und sicherheitspolitischen Schwerpunkt in der zivilen Krisenprävention zu setzen. „Aber die jetzigen Ankündigungen sind wieder ein Rückfall in die alten Zeiten, in denen als erstes der Ruf nach mehr Militär und nach militärischen Konfliktlösungen aufkommt“, kritisiert der EKD-Friedensbeauftragte Renke Brahms und fordert die Bundesregierung auf, innezuhalten und die Pläne des Bundesverteidigungsministeriums zu überdenken, bis das Weißbuch vorgelegt und in der Gesellschaft auch breit diskutiert wurde.

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Ist eine Welt ohne Krieg überhaupt möglich? Für viele Menschen ist dies eine wirklichkeitsfremde Vorstellung, eine unrealisierbare Vision. Selbst diejenigen, die eine nuklearwaffenfreie Welt wollen, lehnen die Vorstellung von einer Welt ohne nationale Bewaffnung als nicht machbar ab.

Solche Haltungen sind nicht überraschend, wenn man bedenkt, das die zivilisierte Gesellschaft von Anfang an durch die römische Maxime: Si vis pacem para bellum - wenn Du Frieden willst, bereite Dich auf den Krieg vor - beherrscht wurde. Wir haben diese ungeachtet der Tatsache befolgt, dass in der gesamten Menschheitsgeschichte die Vorbereitung auf den Krieg nicht Frieden, sondern Krieg gebracht hat. Mit dem Aufkommen der Tötungsmaschinerie scheint sich diese Maxime geändert zu haben in ein si vis pacem para armas - wenn Du Frieden willst, bleibe bis zu den Zähnen bewaffnet. Um den Frieden zu wahren, häuften die beiden Supermächte riesige nukleare Arsenale an, und diese Politik setzt sich nun mit nur einer Supermacht fort.

Dagegen müssen wir die alte römische Maxime durch eine neue, für das Überleben im Dritten Millennium unentbehrliche ersetzen: Si vis pacem para pacem - wenn Du Frieden willst, bereite Dich darauf vor. Dies verlangt zwei Anstrengungen: einerseits einen neuen Versuch von Sicherheit im Sinne von globaler Sicherheit; andererseits die Entwicklung und Pflege eines neues Verantwortungsbewusstsein der Menschheit gegenüber.

Den Artikel, woraus hier zitiert wird, finden Sie auf der blog-Seite.
(Joseph Rotblat, polnischer Kernphysiker, im Freitag am 22.4.2005)
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Bild: SGI Deutschland

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Die Würde des Lebens beschützen - 

Für eine Welt frei von Atomwaffen

Ausstellung im Antikriegshaus Sievershausen während des gesamten Aprils

Die Bedrohung mit Atomwaffen ist noch lange nicht Geschichte. Auch heute kommt es darauf an, diese Bedrohung aufzuzeigen und dagegen aufzustehen. Die Zerstörungskraft der Atombomben übersteigt die eines Unfalls im einem AKW um ein Vielfaches und würde nicht nur lokale Auswirkungen haben. Diese Ausstellung dokumentiert die Herausforderungen, vor der die Menschheit durch die Existenz der Atomwaffen stehen, und zeigt die Wege zur Ächtung der Massenvernichtungswaffe auf. Zitate aus der Ausstellung sollen unterstreichen, dass die Abschaffung der Atomwaffen auch heute auf die Tagesordnung weltweiter Verhandlungen gehört.
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Bild: AKH

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