Stiftung "Frieden ist ein Menschenrecht"

Zweck der Stiftung ist die Förderung des Antikriegshauses, vor allem die Finanzierung des Friedenspreises "Sievershäuser Ermutigung" und der friedenspolitischen und friedenspädagogischen Arbeit

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Antikriegshaus Sievershausen gibt Preisträgerin

der „Sievershäuser Ermutigung“ 2016 bekannt.

Friedenspreis geht an die Hilfsorganisation AMICA e.V. (Freiburg)

für ihre Arbeit mit durch Krieg und Flucht traumatisierte Menschen.


Der mit 5.000 Euro dotierte Friedenspreis, der seit 1988 alle zwei Jahre von der Dokumentationsstätte zu Kriegsgeschehen und über Friedensarbeit Sievershausen (Antikriegshaus) und der Stiftung Frieden ist ein Menschenrecht vergeben wird, geht in diesem Jahr an die Organisation AMICA e.V. aus Freiburg. Geehrt wird ein engagiertes Eintreten für Frauen und Mädchen, die in Kriegs- und Konflikt­gebieten unter Traumata leiden und darin unterstützt werden, diese zu verarbeiten und wieder ein selbst­bestimmtes Leben zu führen.

In einer Zeit, in der so viel von Flüchtlingen und Fluchtursachen, aber so wenig vom Leid der betroffenen Menschen die Rede ist und in der (in der Politik) Abwehr und Abschottung mehr zählt als Humanität und konsequente Hilfe, ist es umso dringender notwendig, Menschen und Organisationen zu stärken, die sich der betroffenen Menschen annehmen, Alter­nativen anbieten und mit Leben füllen.

Eine siebenköpfige Jury, in der neben drei VertreterInnen des Antikriegshauses auch der ehemalige Auslandsbischof der EKD Martin Schindehütte und Traumaarbeiter aus der Zivilgesellschaft saßen, hat in den letzten Wochen über beeindruckende Bewerbungen zu entscheiden gehabt und sich nach langer Diskussion für die Freiburger Hilfsorganisation AMICA e.V. ausgesprochen. Die Jury ist sich bewusst, dass auch die anderen Bewerber eine sehr engagierte Arbeit leisten und möchte dafür ihren Respekt und großen Dank aussprechen.

AMICA begann ihre Arbeit 1993 in Bosnien-Herzegowina mit der Unterstützung der therapeutischen und medizinischen Hilfe für Opfer sexualisierter Gewalt und der Organisation von „Ferien vom Krieg“ für Kinder. Heute ist AMICA in Bosnien, Kosovo, Libanon und Libyen aktiv. Zu den Kernaufgaben gehören die psychosoziale Arbeit mit Traumatisierten, medizinische Versorgung, Rechtsberatung, Maßnahmen zur Existenzsicherung sowie Projekte zu Chancengleichheit, Frieden und Versöhnung. AMICA befähigt dabei Frauenorganisationen in den Arbeitsregionen, nachhaltige Strukturen zur Unterstützung von Frauen aufzubauen, die Opfer von Gewalt wurden.

Darüber hinaus will die Jury mit der Preisvergabe an AMICA darauf hinweisen, dass Frauen und Kinder am schwersten unter (meist männlicher) Gewalt in Kriegs- und Krisengebieten zu leiden haben und dass Frauen andererseits diejenigen sind, die in einer Gesellschaft oder Gemeinschaft sehr viel für den Frieden und einen friedlichen Alltag leisten. Frauen in dieser Situation dadurch zu helfen, dass sie durch ein stabilisierendes Umfeld neue Stärke und Selbstbewusstsein gewinnen, ist eine enorm wichtige, friedensbildende Aufgabe, der sich AMICA mit viel Leidenschaft verschrieben hat. „Dies wollen wir mit dem Preis anerkennen und ermutigen“, so Berndt Waltje vom Vorstand des Antikriegshauses.

Die Ehrung selbst wird am Sonnabend, dem 10. Dezember 2016 – am Tag der Menschenrechte – um 16:00 Uhr in einer Feierstunde im Antikriegshaus Sievershausen begangen.


Bild: amica e.V.

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Internationales Workcamp im Antikriegshaus Sievershausen

Vom 30.7. - 13.8. fand in Sievershausen das diesjährige Internationale Workcamp statt, diesmal mit 18 TeilnehmerInnen aus 11 Ländern von Mexiko bis Südkorea. Gleich zu Beginn halfen die jungen Leute beim Umpacken und Verstauen der Friedensbausteine des Denk-mals „Aktion Völkerrecht“, die aus Heidelberg in einem Lastwagen zum Antikriegs­haus gebracht worden waren. Schon diese Muskelarbeit schweißte das erste Mal zusammen. Die ersten Tage des Workcamps sind dann immer dem Gruppenaufbau und der Völkerverständigung gewidmet, es geht um Konflikte und Konfliktlösungen, um Vorurteile und Diskriminierung, um Gruppendynamik und ein friedliches Miteinander. Eine solche Vielfalt an Personen als Gruppe zusammenzubringen, ist jedesmal spannend. Dazu trägt auch die gemeinsame Arbeit bei. Zum einen müssen die TeilnehmerInnen ihren Alltag mit allem Drum und Dran selbst organisieren und dabei auf die unterschiedlichen Befindlichkeiten und Gewohnheiten Rücksicht nehmen, zum anderen arbeiten sie an vom Team des Antikriegshauses vorgegebenen Aufgaben. Dieses Mal musste der Weg vom Dankmal zum Eingang des Antikriegshauses erneuert werden, zum Teil körperlich sehr schwere Arbeit, weil schwere Steinplatten verlegt werden mussten; zum anderen sollte das Friedens-Wandbild an der Hauptstraße restauriert und zum Teil neu gestaltet werden. Eine ständige Einschränkung war dabei das kalte und regnerische Wetter, das die Arbeiten immer wieder verzögerte. Aber die jungen Leute waren mit Eifer bei der Sache und wollten in der zweiten Woche die Arbeiten auch unbedingt fertigstellen. Das Ergebnis kann sich – auf beiden Baustellen – wirklich sehen lassen. Zwischendurch gab es mit der entsprechenden Vor- und Nachbereitung die gewohnte Fahrt zur Gedenkstätte Bergen-Belsen, um Machtmissbrauch und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu thematisieren. Aber es gab auch Freizeitaktivitäten, das Kennenlernen von Hannover, die Einladungen zum Familienabend bei Freunden des Antikriegshauses und den Gegenbesuch beim Abend der Begegnung, an dem sich die TeilnehmerInnen mit Speisen aus ihren Heimatregionen und auch persönlich vorstellten. Denn das Internationale Workcamp ist auch ein Beitrag, um Jung und Alt, Einheimische und Gäste einander näher zu bringen. Viele waren angetan von den Sprachkenntnissen der jungen Menschen, die oft mehrere Sprachen beherrschen und so viel leichter miteinander kommunizieren können, eine Grundlage für Völkerverständigung. Ein Hoffnungsschimmer in einer Welt, in der heute so sehr auf Trennung und Abschottung gesetzt wird. Die TeilnehmerInnen des diesjährigen Workcamps sind jedenfalls mit neuen Freundschaften wieder nach Hause gefahren. Und das Team des Antikriegshauses sagt einen herzlichen Dank für die engagierte Arbeit und die netten Tage miteinander. Wenn Sie, liebe Leserin, lieber Leser, über den neuen Weg zum Antikriegshaus gehen oder an das Scheune das Wandbild betrachten, denken Sie an die jungen Menschen aus aller Welt, die mit ihrem unkomplizierten Zusammensein im Workcamp auch einen wichtigen Beitrag zum Frieden leisten.
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Bild: Herbert Baller, Berndt Waltje

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Die Flüchtlingshilfsorganisation Landungsbrücke e.V. aus Uetze hat einen Offenen Brief verschickt.
Mit „Liebes Deutschland ...“ beginnt der von Claudia Ruhs im Namen von allen 30 Landungsbrücke-Mitgliedern unterzeichnete offene Brief, den Kommunal-, Landes- und Bundespolitiker aus der Region bis hinauf zum Bundespräsidenten Joachim Gauck in diesen Tagen zugestellt bekommen. Anlass sind laut Ruhs die Geschehnisse nach den Anschlägen in München, Ansbach und Würzburg, die Berichterstattung darüber in den Medien, Politikeräußerungen sowie die Kommunikation in den sozialen Netzwerken.
Wir unterstützen diesen Brief und stellen ihn hier als pdf-Datei zur Verfügung.
Auf unserer blog-Seite können Sie ihn auch im Wortlaut lesen.
Dokument: 20160804_Landungsbr... (PDF)
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Stiftungsempfang

Wann?
26.08.2016, 18:00 Uhr
Was?
Medium
Bild: Stiftung "Frieden ist ein Menschenrecht"
Seit 2014 existiert die Stiftung Frieden ist ein Menschenrecht und sie hat sich in diesen zwei Jahren gut entwickelt. Es ist darum an der Zeit, einmal öffentlich Bilanz zu ziehen und Danke zu sagen. Für eine Gesprächsrunde ‚Frieden ist ein Menschenrecht - zwischen Utopie und Aufgabe‘ zu grundsätzlichen und aktuellen Fragen und Herausforderungen zum Thema der Stiftung haben wir die StiftungsbotschafterInnen Maria Flachsbarth, Matthias Miersch und Martin Schindehütte eingeladen. Im Anschluss gibt es Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen bei einem kleinen Imbiss. Der Stiftungsbotschafter Andor Izsák von der Villa Seligmann Hannover sorgt für gute Musik.
Beginnen möchten wir mit einer Nagelkreuzandacht um 18.00 Uhr in der St. Martinskirche gleich nebenan, ab 18.30 Uhr sind wir in den Räumen des Antikriegshauses.
18.00 Uhr Nagelkreuzandacht in der St. Martinskirche Sievershausen
18.30 Uhr Begrüßung im Antikriegshaus
19.00 Uhr Gesprächsrunde ‚Frieden ist ein Menschenrecht - zwischen Utopie und Aufgabe‘ mit Martin Schindehütte (ehem. Auslandsbischof der EKD), Maria Flachsbarth (MdB u. Staatssekretärin/CDU) und Matthias Miersch (MdB/SPD), (Moderation: Elvin Hülser)
danach Beisammensein bei kleinem Imbiss
musikalische Umrahmung durch Prof. Andor Izsák, Villa Seligmann Hannover
Wo?
Antikriegshaus Sievershausen
Kirchweg 4A
31275 Sievershausen
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Save the date!

Samstag, 3. September 2016 von 10.00 - 17.30 Uhr, Hannover

Ökumenisches Forum für Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung: "Gewaltfrei für den Frieden - Die militärische Logik überwinden".
Das Forum will informieren, Impulse setzen und "Friedensbewegte" ins Gespräch bringen.
- Im November 2016 wird die Synode der Landeskirche Hannovers zu der Frage tagen, was es bedeuten würde, " Kirche des gerechten Friedens" zu werden".
- Die Landessynode der Landeskirche Oldenburg hat gerade einen "Gesprächs - und Konsultationsprozess" zu dieser Frage beschlossen. Es tut sich also was.
Für das Forum ist es gelungen, zwei sehr profilierte Referenten zu gewinnen und am Nachmittag sollen in Arbeitsgruppen Thesen und Forderungen an die Landeskirchen und die Gemeinden entwickelt werden.

Anmeldungen bitte bis zum 19. August.

Alles weitere steht im Flyer


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Bild: HkD

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Film und Gespräch
Der unbekannte Soldat
Was hast Du im Krieg gemacht, Vater ?
Veranstaltung mit dem Regisseur Michael Verhoeven
Kooperation der Gedenkstätte Bergen-Belsen mit dem Kino am Raschplatz
Mittwoch, 22. Juni 2016, 20.30 Uhr
Kino am Raschplatz, Hannover

Die zwischen 1995 und 2004 in mehreren Städten Deutschlands gezeigte Ausstellung „Verbrechen der Wehrmacht“ über den Vernichtungskrieg im Osten (1941-1944) war ein Tabubruch. Die deutsche Öffentlichkeit wurde plötzlich mit Fotos von Soldaten beim Mord an Zivilisten konfrontiert. Michael Verhoevens Film verfolgt die Spuren der Wehrmacht bis in die Ukraine und nach Weißrussland. Anhand von bisher unveröffentlichten Dokumenten, Analysen und zahlreichen Interviews mit Augen­zeugen und Historikern in Deutschland, den USA und an den Orten des Geschehens untersucht Verhoeven den wohl schrecklichsten Teil der Geschichte der deutschen Wehrmacht.

Der unbekannte Soldat drängt dem Zuschauer keine Meinung auf, aber er argumentiert in jeder Einstellung. Und er setzt damit möglicherweise neue Erkenntnisse in Gang. (…) Mutig ist der Film nicht nur, weil Verhoeven und seine Mitarbeiter sich auch den Angriffen der Neonazis stellten, sondern auch, weil er sich auf die Ambivalenz der Bilder einlässt, entschieden parteiisch, aber ganz ohne Selbstgerechtigkeit. (…) Er erzeugt in seiner Montage eine unmittelbare Gegenwärtigkeit, eine Herausforderung zur Auseinandersetzung, die eine solche Darstellung mit deutlicher persönlicher Handschrift anderen Filmen mit ähnlichen Elementen überlegen macht.“ (Georg Seeßlen, epd Film)

Nach dem Film besteht die Möglichkeit zum Gespräch mit Michael Verhoeven. Dr. Jens-Christian Wagner, Geschäftsführer der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, wird das Gespräch moderieren.


Dokument: Der_unbekannte_Sold... (PDF)
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Evangelische Friedensarbeit kritisiert die geplante Aufstockung des Wehretats

Die Ankündigung von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen, die Bundeswehr in den kommenden sieben Jahren personell aufzustocken und auch den Wehretat bis 2020 von derzeit 34,2 auf 39,2 Milliarden Euro anzuheben, ist bei der evangelischen Friedensarbeit auf Kritik gestoßen. „Die Regierung stellt hier bereits Weichen, bevor das neue Weißbuch vor- und zur Diskussion gestellt wird. Das führt den groß angekündigten Beteiligungsprozess ad absurdum“, betont Renke Brahms, der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

 Auch bei der evangelischen Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) stoßen die Ankündigungen der Bundesverteidigungsministerin auf Widerspruch. „Offenbar will Ursula von der Leyen hier schon Pflöcke einrammen und Vorentscheidungen treffen, bevor das Weißbuch veröffentlicht wird. Das ist ein schlechter Stil“, kritisiert Jan Gildemeister, der AGDF-Geschäftsführer.

 Nach Ansicht der evangelischen Friedensarbeit machen die wachsende Aufrüstung der Bundeswehr und der immer weiter steigende Rüstungsetat deutlich, dass die Bundesregierung wieder auf militärische Mittel setze und die Bundeswehr offenbar für weitere weltweite Einsätze fit machen wolle. „Was ich aber vermisse, ist ein verstärktes ziviles Friedensengagement. Stattdessen wird wieder nur auf Waffen und Militär gesetzt“, wirft Gildemeister der Bundesregierung vor. Und der EKD-Friedensbeauftragte vermisst hier ein umfassendes friedenspolitisches Konzept der Bundesregierung. „Vom Aufwuchs der Mittel für zivile Instrumente lese ich in den Ankündigungen und Diskussionen nichts“, bedauert Brahms.

 Gerade vor dem Hintergrund, dass derzeit ein neues Weißbuch geschrieben werde, wäre es nach Ansicht der evangelischen Friedensarbeit äußerst wichtig, einen klaren außen- und sicherheitspolitischen Schwerpunkt in der zivilen Krisenprävention zu setzen. „Aber die jetzigen Ankündigungen sind wieder ein Rückfall in die alten Zeiten, in denen als erstes der Ruf nach mehr Militär und nach militärischen Konfliktlösungen aufkommt“, kritisiert der EKD-Friedensbeauftragte Renke Brahms und fordert die Bundesregierung auf, innezuhalten und die Pläne des Bundesverteidigungsministeriums zu überdenken, bis das Weißbuch vorgelegt und in der Gesellschaft auch breit diskutiert wurde.

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Ist eine Welt ohne Krieg überhaupt möglich? Für viele Menschen ist dies eine wirklichkeitsfremde Vorstellung, eine unrealisierbare Vision. Selbst diejenigen, die eine nuklearwaffenfreie Welt wollen, lehnen die Vorstellung von einer Welt ohne nationale Bewaffnung als nicht machbar ab.

Solche Haltungen sind nicht überraschend, wenn man bedenkt, das die zivilisierte Gesellschaft von Anfang an durch die römische Maxime: Si vis pacem para bellum - wenn Du Frieden willst, bereite Dich auf den Krieg vor - beherrscht wurde. Wir haben diese ungeachtet der Tatsache befolgt, dass in der gesamten Menschheitsgeschichte die Vorbereitung auf den Krieg nicht Frieden, sondern Krieg gebracht hat. Mit dem Aufkommen der Tötungsmaschinerie scheint sich diese Maxime geändert zu haben in ein si vis pacem para armas - wenn Du Frieden willst, bleibe bis zu den Zähnen bewaffnet. Um den Frieden zu wahren, häuften die beiden Supermächte riesige nukleare Arsenale an, und diese Politik setzt sich nun mit nur einer Supermacht fort.

Dagegen müssen wir die alte römische Maxime durch eine neue, für das Überleben im Dritten Millennium unentbehrliche ersetzen: Si vis pacem para pacem - wenn Du Frieden willst, bereite Dich darauf vor. Dies verlangt zwei Anstrengungen: einerseits einen neuen Versuch von Sicherheit im Sinne von globaler Sicherheit; andererseits die Entwicklung und Pflege eines neues Verantwortungsbewusstsein der Menschheit gegenüber.

Den Artikel, woraus hier zitiert wird, finden Sie auf der blog-Seite.
(Joseph Rotblat, polnischer Kernphysiker, im Freitag am 22.4.2005)
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Bild: SGI Deutschland

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Die Würde des Lebens beschützen - 

Für eine Welt frei von Atomwaffen

Ausstellung im Antikriegshaus Sievershausen während des gesamten Aprils

Die Bedrohung mit Atomwaffen ist noch lange nicht Geschichte. Auch heute kommt es darauf an, diese Bedrohung aufzuzeigen und dagegen aufzustehen. Die Zerstörungskraft der Atombomben übersteigt die eines Unfalls im einem AKW um ein Vielfaches und würde nicht nur lokale Auswirkungen haben. Diese Ausstellung dokumentiert die Herausforderungen, vor der die Menschheit durch die Existenz der Atomwaffen stehen, und zeigt die Wege zur Ächtung der Massenvernichtungswaffe auf. Zitate aus der Ausstellung sollen unterstreichen, dass die Abschaffung der Atomwaffen auch heute auf die Tagesordnung weltweiter Verhandlungen gehört.
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Bild: AKH

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In den lokalen Printmedien habe ich im März gleich zwei aufbauende Meldungen gefunden, die ich weitergeben möchte:
Da hat sich die neugegründete IGS in Uetze den Namen Aurelia-Wald-Schule gegeben. Aurelia Orli Wald war während der Nazizeit im Widerstand, war in Auschwitz inhaftiert und hat vielen jüdischen Frauen und Kindern dort das Leben gerettet. „Eine ungewöhnliche Frau für eine ungewöhnliche Schule, die für einen toleranten Umgang miteinander steht.“

Und am Beruflichen Gymnasium Technik der BBS Burgdorf hat das Politikprojekt der Klasse FT18A ein ganz besonderes Video zum Thema „Toleranz – Made in Germany“ gedreht, dass als Kernbotschaft „Hass bringt dich nicht weiter“ enthält. Die Schülerinnen und Schüler wollen damit einen Denkanstoß geben für mehr Toleranz und Weltoffenheit gegenüber Geflüchteten in Deutschland. Zu hören und sehen unter

Meldungen, die Mut machen.


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