Stiftung "Frieden ist ein Menschenrecht"

Zweck der Stiftung ist die Förderung des Antikriegshauses, vor allem die Finanzierung des Friedenspreises "Sievershäuser Ermutigung" und der friedenspolitischen und friedenspädagogischen Arbeit

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Stiftungsempfang

Wann?
26.08.2016, 18:00 Uhr
Was?
Medium
Bild: Stiftung "Frieden ist ein Menschenrecht"
Seit 2014 existiert die Stiftung Frieden ist ein Menschenrecht und sie hat sich in diesen zwei Jahren gut entwickelt. Es ist darum an der Zeit, einmal öffentlich Bilanz zu ziehen und Danke zu sagen. Für eine Gesprächsrunde ‚Frieden ist ein Menschenrecht - zwischen Utopie und Aufgabe‘ zu grundsätzlichen und aktuellen Fragen und Herausforderungen zum Thema der Stiftung haben wir die StiftungsbotschafterInnen Maria Flachsbarth, Matthias Miersch und Martin Schindehütte eingeladen. Im Anschluss gibt es Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen bei einem kleinen Imbiss. Der Stiftungsbotschafter Andor Izsák von der Villa Seligmann Hannover sorgt für gute Musik.
Beginnen möchten wir mit einer Nagelkreuzandacht um 18.00 Uhr in der St. Martinskirche gleich nebenan, ab 18.30 Uhr sind wir in den Räumen des Antikriegshauses.
18.00 Uhr Nagelkreuzandacht in der St. Martinskirche Sievershausen
18.30 Uhr Begrüßung im Antikriegshaus
19.00 Uhr Gesprächsrunde ‚Frieden ist ein Menschenrecht - zwischen Utopie und Aufgabe‘ mit Martin Schindehütte (ehem. Auslandsbischof der EKD), Maria Flachsbarth (MdB u. Staatssekretärin/CDU) und Matthias Miersch (MdB/SPD), (Moderation: Elvin Hülser)
danach Beisammensein bei kleinem Imbiss
musikalische Umrahmung durch Prof. Andor Izsák, Villa Seligmann Hannover
Wo?
Antikriegshaus Sievershausen
Kirchweg 4A
31275 Sievershausen
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Save the date!

Samstag, 3. September 2016 von 10.00 - 17.30 Uhr, Hannover

Ökumenisches Forum für Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung: "Gewaltfrei für den Frieden - Die militärische Logik überwinden".
Das Forum will informieren, Impulse setzen und "Friedensbewegte" ins Gespräch bringen.
- Im November 2016 wird die Synode der Landeskirche Hannovers zu der Frage tagen, was es bedeuten würde, " Kirche des gerechten Friedens" zu werden".
- Die Landessynode der Landeskirche Oldenburg hat gerade einen "Gesprächs - und Konsultationsprozess" zu dieser Frage beschlossen. Es tut sich also was.
Für das Forum ist es gelungen, zwei sehr profilierte Referenten zu gewinnen und am Nachmittag sollen in Arbeitsgruppen Thesen und Forderungen an die Landeskirchen und die Gemeinden entwickelt werden.

Anmeldungen bitte bis zum 19. August.

Alles weitere steht im Flyer


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Bild: HkD

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Film und Gespräch
Der unbekannte Soldat
Was hast Du im Krieg gemacht, Vater ?
Veranstaltung mit dem Regisseur Michael Verhoeven
Kooperation der Gedenkstätte Bergen-Belsen mit dem Kino am Raschplatz
Mittwoch, 22. Juni 2016, 20.30 Uhr
Kino am Raschplatz, Hannover

Die zwischen 1995 und 2004 in mehreren Städten Deutschlands gezeigte Ausstellung „Verbrechen der Wehrmacht“ über den Vernichtungskrieg im Osten (1941-1944) war ein Tabubruch. Die deutsche Öffentlichkeit wurde plötzlich mit Fotos von Soldaten beim Mord an Zivilisten konfrontiert. Michael Verhoevens Film verfolgt die Spuren der Wehrmacht bis in die Ukraine und nach Weißrussland. Anhand von bisher unveröffentlichten Dokumenten, Analysen und zahlreichen Interviews mit Augen­zeugen und Historikern in Deutschland, den USA und an den Orten des Geschehens untersucht Verhoeven den wohl schrecklichsten Teil der Geschichte der deutschen Wehrmacht.

Der unbekannte Soldat drängt dem Zuschauer keine Meinung auf, aber er argumentiert in jeder Einstellung. Und er setzt damit möglicherweise neue Erkenntnisse in Gang. (…) Mutig ist der Film nicht nur, weil Verhoeven und seine Mitarbeiter sich auch den Angriffen der Neonazis stellten, sondern auch, weil er sich auf die Ambivalenz der Bilder einlässt, entschieden parteiisch, aber ganz ohne Selbstgerechtigkeit. (…) Er erzeugt in seiner Montage eine unmittelbare Gegenwärtigkeit, eine Herausforderung zur Auseinandersetzung, die eine solche Darstellung mit deutlicher persönlicher Handschrift anderen Filmen mit ähnlichen Elementen überlegen macht.“ (Georg Seeßlen, epd Film)

Nach dem Film besteht die Möglichkeit zum Gespräch mit Michael Verhoeven. Dr. Jens-Christian Wagner, Geschäftsführer der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, wird das Gespräch moderieren.


Dokument: Der_unbekannte_Sold... (PDF)
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Evangelische Friedensarbeit kritisiert die geplante Aufstockung des Wehretats

Die Ankündigung von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen, die Bundeswehr in den kommenden sieben Jahren personell aufzustocken und auch den Wehretat bis 2020 von derzeit 34,2 auf 39,2 Milliarden Euro anzuheben, ist bei der evangelischen Friedensarbeit auf Kritik gestoßen. „Die Regierung stellt hier bereits Weichen, bevor das neue Weißbuch vor- und zur Diskussion gestellt wird. Das führt den groß angekündigten Beteiligungsprozess ad absurdum“, betont Renke Brahms, der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

 Auch bei der evangelischen Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) stoßen die Ankündigungen der Bundesverteidigungsministerin auf Widerspruch. „Offenbar will Ursula von der Leyen hier schon Pflöcke einrammen und Vorentscheidungen treffen, bevor das Weißbuch veröffentlicht wird. Das ist ein schlechter Stil“, kritisiert Jan Gildemeister, der AGDF-Geschäftsführer.

 Nach Ansicht der evangelischen Friedensarbeit machen die wachsende Aufrüstung der Bundeswehr und der immer weiter steigende Rüstungsetat deutlich, dass die Bundesregierung wieder auf militärische Mittel setze und die Bundeswehr offenbar für weitere weltweite Einsätze fit machen wolle. „Was ich aber vermisse, ist ein verstärktes ziviles Friedensengagement. Stattdessen wird wieder nur auf Waffen und Militär gesetzt“, wirft Gildemeister der Bundesregierung vor. Und der EKD-Friedensbeauftragte vermisst hier ein umfassendes friedenspolitisches Konzept der Bundesregierung. „Vom Aufwuchs der Mittel für zivile Instrumente lese ich in den Ankündigungen und Diskussionen nichts“, bedauert Brahms.

 Gerade vor dem Hintergrund, dass derzeit ein neues Weißbuch geschrieben werde, wäre es nach Ansicht der evangelischen Friedensarbeit äußerst wichtig, einen klaren außen- und sicherheitspolitischen Schwerpunkt in der zivilen Krisenprävention zu setzen. „Aber die jetzigen Ankündigungen sind wieder ein Rückfall in die alten Zeiten, in denen als erstes der Ruf nach mehr Militär und nach militärischen Konfliktlösungen aufkommt“, kritisiert der EKD-Friedensbeauftragte Renke Brahms und fordert die Bundesregierung auf, innezuhalten und die Pläne des Bundesverteidigungsministeriums zu überdenken, bis das Weißbuch vorgelegt und in der Gesellschaft auch breit diskutiert wurde.

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Ist eine Welt ohne Krieg überhaupt möglich? Für viele Menschen ist dies eine wirklichkeitsfremde Vorstellung, eine unrealisierbare Vision. Selbst diejenigen, die eine nuklearwaffenfreie Welt wollen, lehnen die Vorstellung von einer Welt ohne nationale Bewaffnung als nicht machbar ab.

Solche Haltungen sind nicht überraschend, wenn man bedenkt, das die zivilisierte Gesellschaft von Anfang an durch die römische Maxime: Si vis pacem para bellum - wenn Du Frieden willst, bereite Dich auf den Krieg vor - beherrscht wurde. Wir haben diese ungeachtet der Tatsache befolgt, dass in der gesamten Menschheitsgeschichte die Vorbereitung auf den Krieg nicht Frieden, sondern Krieg gebracht hat. Mit dem Aufkommen der Tötungsmaschinerie scheint sich diese Maxime geändert zu haben in ein si vis pacem para armas - wenn Du Frieden willst, bleibe bis zu den Zähnen bewaffnet. Um den Frieden zu wahren, häuften die beiden Supermächte riesige nukleare Arsenale an, und diese Politik setzt sich nun mit nur einer Supermacht fort.

Dagegen müssen wir die alte römische Maxime durch eine neue, für das Überleben im Dritten Millennium unentbehrliche ersetzen: Si vis pacem para pacem - wenn Du Frieden willst, bereite Dich darauf vor. Dies verlangt zwei Anstrengungen: einerseits einen neuen Versuch von Sicherheit im Sinne von globaler Sicherheit; andererseits die Entwicklung und Pflege eines neues Verantwortungsbewusstsein der Menschheit gegenüber.

Den Artikel, woraus hier zitiert wird, finden Sie auf der blog-Seite.
(Joseph Rotblat, polnischer Kernphysiker, im Freitag am 22.4.2005)
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Bild: SGI Deutschland

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Die Würde des Lebens beschützen - 

Für eine Welt frei von Atomwaffen

Ausstellung im Antikriegshaus Sievershausen während des gesamten Aprils

Die Bedrohung mit Atomwaffen ist noch lange nicht Geschichte. Auch heute kommt es darauf an, diese Bedrohung aufzuzeigen und dagegen aufzustehen. Die Zerstörungskraft der Atombomben übersteigt die eines Unfalls im einem AKW um ein Vielfaches und würde nicht nur lokale Auswirkungen haben. Diese Ausstellung dokumentiert die Herausforderungen, vor der die Menschheit durch die Existenz der Atomwaffen stehen, und zeigt die Wege zur Ächtung der Massenvernichtungswaffe auf. Zitate aus der Ausstellung sollen unterstreichen, dass die Abschaffung der Atomwaffen auch heute auf die Tagesordnung weltweiter Verhandlungen gehört.
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Bild: AKH

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In den lokalen Printmedien habe ich im März gleich zwei aufbauende Meldungen gefunden, die ich weitergeben möchte:
Da hat sich die neugegründete IGS in Uetze den Namen Aurelia-Wald-Schule gegeben. Aurelia Orli Wald war während der Nazizeit im Widerstand, war in Auschwitz inhaftiert und hat vielen jüdischen Frauen und Kindern dort das Leben gerettet. „Eine ungewöhnliche Frau für eine ungewöhnliche Schule, die für einen toleranten Umgang miteinander steht.“

Und am Beruflichen Gymnasium Technik der BBS Burgdorf hat das Politikprojekt der Klasse FT18A ein ganz besonderes Video zum Thema „Toleranz – Made in Germany“ gedreht, dass als Kernbotschaft „Hass bringt dich nicht weiter“ enthält. Die Schülerinnen und Schüler wollen damit einen Denkanstoß geben für mehr Toleranz und Weltoffenheit gegenüber Geflüchteten in Deutschland. Zu hören und sehen unter

Meldungen, die Mut machen.


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Schritte gegen Tritte - für eine Kultur des Friedens und der Gerechtigkeit
das aktualiserte Angebot vom Haus kirchlicher Dienste der Landeskirche Hannovers

„Gewalt lässt niemanden kalt“
Gewalt wird in Deutschland seit langem in der Öffentlichkeit diskutiert. Prävention und Konfliktbearbeitung werden als wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgaben betrachtet.
Dennoch wird Gewalt immer wieder legitimiert und nimmt im öffentlichen wie privaten Bereich wieder zu. Damit Gewalt nicht zur Normalität wird, sind nachhaltige
und vernetzte Präventionsangebote nötig.
Mit „Schritte gegen Tritte“ wollen wir Ihnen so ein Projekt vorstellen, welches sich seit über 20 Jahren in der Konfirmanden-, Jugendarbeit und Schule bewährt und konkrete
Handlungsperspektiven vermittelt. Es wurde grundsätzlich aktualisiert für die heutigen Fragestellungen.
Das Projekt thematisiert strukturelle, ethnische und personale Gewalt. Es bietet den Teilnehmenden eine Einführung in die gewaltfreie Konfliktbearbeitung und Anti – Rassismus Arbeit in altersgemäßer und genderspezifischer Form. Dabei wird großer Wert auf eine Vielfalt pädagogischer Methoden und Praxisorientierung gelegt.

Weiterführende Informationen und den Flyer finden Sie hier.

Bild: Haus kirchlicher Dienste

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Antikriegshaus SIEVERSHAUSEN
Stiftung FRIEDEN IST EIN MENSCHENRECHT
Pressemitteilung

Sievershausen, im Februar 2016

Antikriegshaus Sievershausen schreibt Friedenspreis Sievershäuser Ermutigung 2016 aus

Die Dokumentationsstätte zu Kriegsgeschehen und über Friedensarbeit Sievershausen e.V. (Antikriegshaus) hat den diesjährigen Friedenspreis Sievershäuser Ermutigung ausgeschrieben. Der Aufruf zur Bewerbung wendet sich an Personen und Projekte, die Menschen helfen, die durch Krieg und Flucht traumatisiert sind. Der Friedenspreis ist mit 5.000 € dotiert.

Die Versorgung traumatisierter Flüchtlinge wird in Deutschland überwiegend von rund 30 psychosozialen Behandlungszentren gewährleistet. Sie sind spezialisierte Anlaufstellen und bieten u.a. medizinische Behandlungen, Psychotherapien und Dolmetscherleistungen an. Trotz ihres wichtigen Beitrags werden ihre Leistungen oftmals nicht von der Gesetzlichen Krankenversicherung anerkannt. Zumal sind sie unterfinanziert und überlastet und können nur einen kleinen Teil des Bedarfs abdecken.

Flüchtlinge können aber nur dann vollends in unserer Gesellschaft ankommen, wenn sie psychisch zur Ruhe kommen. Studien zufolge leiden weltweit etwa 30 Prozent der Flüchtlinge an Depressionen und posttraumatischen Belastungsstörungen. Aber nicht nur die traumatischen Erfahrungen in den Heimatländern und auf der Flucht, sondern auch die Lebensbedingungen im Asylland führen dazu, dass Flüchtlinge psychisch erkranken. Sammelunterkünfte, die Angst, abgeschoben zu werden, die eingeschränkte Gesundheitsversorgung und der fehlende Zugang zu Arbeit tragen dazu bei, dass sich psychische Erkrankungen verschlimmern oder sogar entwickeln.

Die deshalb notwendige Trauma-Arbeit will die Dokumentationsstätte mit dem diesjährigen Friedenspreis bekannter machen und ermutigen. Gleichzeitig soll den Forderungen nach einer gezielten Unterstützung von Trauma-Arbeit für Kriegsopfer und Flüchtlinge Nachdruck verliehen werden.


Die Ausschreibung steht auf der Friedenspreis-Seite.
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Andreas Zumach: Die Rolle der UN im weltweiten Chaos

Wann?
06.03.2016, 16:00 Uhr
Was?
Medium
Bild: AKH
2015 feierten die Vereinten Nationen (UN) den 70. Jahrestag ihrer Gründung. Heute gehören 193 Staaten der Organisation an, die nach den Schrecken des Holocaust und des 2. Weltkrieges (nach einem erfolglosen Versuch nach dem 1. Weltkrieg) gegründet wurde, um „den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu wahren“ und „freundschaftliche ... Beziehungen zwischen den Nationen zu entwickeln“.
Von einer Weltregierung, wie sie manchmal tituliert wird, sind die UN aber weit entfernt. Ihre ambitionierten Ziele hat sie meistens nicht erreicht, wie die Ächtung der Atomwaffen oder die gleichberechtigte Entwicklung der Länder. Noch immer dominieren die reichen Länder des Nordens und v.a. die 5 Veto-Mächte die Geschicke der UN. Seit den 1990er Jahren haben v.a. die USA daran gearbeitet, die UN für überflüssig zu erklären, was auch den katastrophal gescheiterten Blauhelm-Einsätzen in Srebenica und Ruanda geschuldet war. Aber die USA zeigten auch 2003 mit der dreisten Lüge von den irakischen Massenvernichtungswaffen vor der UN-Generalversammlung und dem anschließenden Angriffskrieg gegen den Irak ohne billigende UN-Resolution, dass sie sich selbst als alleinige Weltmacht verstanden.
Durch die recht erfolgreiche Hintertreibung des UN-Gedankens kam es in der Folgezeit zum permanenten Finanzierungsproblem der UN. So mussten die UN-Organisationen UNHCR und World Food Program die Lebensmittellieferungen für die syrischen Flüchtlinge im Libanon und in Jordanien radikal kürzen, was zu der derzeitigen Flüchtlingsbewegung nach Europa massiv beitrug.
Trotz allem treibt die UN z.B. mit den gerade verabschiedeten Nachhaltigkeitszielen die internationale Debatte um gerechte Strukturen in der Welt voran. Auch ist die Organisation die einzige, von der wir uns immer noch die Ächtung von allen Massenvernichtungswaffen erhoffen – die Erfolge bei der Ächtung von Streubomben und Antipersonenminen haben gezeigt, wie es gehen kann.
Andreas Zumach, seit 1988 UN-Korrespondent der tageszeitung und von daher langjähriger Beobachter rund um das UN-Geschehen, hat zum Jahrestag der UN ein Buch (Globales Chaos – machtlose UNO) veröffentlicht, in dem er das Versagen und Scheitern der UN ausführlich dokumentiert und der Frage nachgeht: „Brauchen wir diese UN noch?“ Er dokumentiert damit aber auch das Scheitern der Weltgemeinschaft, die immer mehr zerfällt in Nationalstaaten, die ausschließlich ihren eigenen Interessen nachgehen.
Wir haben Andreas Zumach im Antikriegshaus 2014 als fulminanten Redner kennen gelernt und haben ihn deshalb erneut eingeladen. Er wird uns nahebringen, welche Rolle die UN spielen kann und spielen muss in einer Welt, die scheinbar immer mehr in Konflikten und Chaos versinkt, und was notwendig ist, damit sie ihr erklärtes Ziel, „Streitigkeiten ... durch friedliche Mittel nach den Grundsätzen der Gerechtigkeit und des Völkerrechts ... beizulegen“, erreichen kann.
Wo?
Antikriegshaus Sievershausen
Kirchweg 4A
31275 Sievershausen
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