Stiftung "Frieden ist ein Menschenrecht"

Zweck der Stiftung ist die Förderung des Antikriegshauses, vor allem die Finanzierung des Friedenspreises "Sievershäuser Ermutigung" und der friedenspolitischen und friedenspädagogischen Arbeit

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In den lokalen Printmedien habe ich im März gleich zwei aufbauende Meldungen gefunden, die ich weitergeben möchte:
Da hat sich die neugegründete IGS in Uetze den Namen Aurelia-Wald-Schule gegeben. Aurelia Orli Wald war während der Nazizeit im Widerstand, war in Auschwitz inhaftiert und hat vielen jüdischen Frauen und Kindern dort das Leben gerettet. „Eine ungewöhnliche Frau für eine ungewöhnliche Schule, die für einen toleranten Umgang miteinander steht.“

Und am Beruflichen Gymnasium Technik der BBS Burgdorf hat das Politikprojekt der Klasse FT18A ein ganz besonderes Video zum Thema „Toleranz – Made in Germany“ gedreht, dass als Kernbotschaft „Hass bringt dich nicht weiter“ enthält. Die Schülerinnen und Schüler wollen damit einen Denkanstoß geben für mehr Toleranz und Weltoffenheit gegenüber Geflüchteten in Deutschland. Zu hören und sehen unter

Meldungen, die Mut machen.


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Schritte gegen Tritte - für eine Kultur des Friedens und der Gerechtigkeit
das aktualiserte Angebot vom Haus kirchlicher Dienste der Landeskirche Hannovers

„Gewalt lässt niemanden kalt“
Gewalt wird in Deutschland seit langem in der Öffentlichkeit diskutiert. Prävention und Konfliktbearbeitung werden als wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgaben betrachtet.
Dennoch wird Gewalt immer wieder legitimiert und nimmt im öffentlichen wie privaten Bereich wieder zu. Damit Gewalt nicht zur Normalität wird, sind nachhaltige
und vernetzte Präventionsangebote nötig.
Mit „Schritte gegen Tritte“ wollen wir Ihnen so ein Projekt vorstellen, welches sich seit über 20 Jahren in der Konfirmanden-, Jugendarbeit und Schule bewährt und konkrete
Handlungsperspektiven vermittelt. Es wurde grundsätzlich aktualisiert für die heutigen Fragestellungen.
Das Projekt thematisiert strukturelle, ethnische und personale Gewalt. Es bietet den Teilnehmenden eine Einführung in die gewaltfreie Konfliktbearbeitung und Anti – Rassismus Arbeit in altersgemäßer und genderspezifischer Form. Dabei wird großer Wert auf eine Vielfalt pädagogischer Methoden und Praxisorientierung gelegt.

Weiterführende Informationen und den Flyer finden Sie hier.

Bild: Haus kirchlicher Dienste

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Antikriegshaus SIEVERSHAUSEN
Stiftung FRIEDEN IST EIN MENSCHENRECHT
Pressemitteilung

Sievershausen, im Februar 2016

Antikriegshaus Sievershausen schreibt Friedenspreis Sievershäuser Ermutigung 2016 aus

Die Dokumentationsstätte zu Kriegsgeschehen und über Friedensarbeit Sievershausen e.V. (Antikriegshaus) hat den diesjährigen Friedenspreis Sievershäuser Ermutigung ausgeschrieben. Der Aufruf zur Bewerbung wendet sich an Personen und Projekte, die Menschen helfen, die durch Krieg und Flucht traumatisiert sind. Der Friedenspreis ist mit 5.000 € dotiert.

Die Versorgung traumatisierter Flüchtlinge wird in Deutschland überwiegend von rund 30 psychosozialen Behandlungszentren gewährleistet. Sie sind spezialisierte Anlaufstellen und bieten u.a. medizinische Behandlungen, Psychotherapien und Dolmetscherleistungen an. Trotz ihres wichtigen Beitrags werden ihre Leistungen oftmals nicht von der Gesetzlichen Krankenversicherung anerkannt. Zumal sind sie unterfinanziert und überlastet und können nur einen kleinen Teil des Bedarfs abdecken.

Flüchtlinge können aber nur dann vollends in unserer Gesellschaft ankommen, wenn sie psychisch zur Ruhe kommen. Studien zufolge leiden weltweit etwa 30 Prozent der Flüchtlinge an Depressionen und posttraumatischen Belastungsstörungen. Aber nicht nur die traumatischen Erfahrungen in den Heimatländern und auf der Flucht, sondern auch die Lebensbedingungen im Asylland führen dazu, dass Flüchtlinge psychisch erkranken. Sammelunterkünfte, die Angst, abgeschoben zu werden, die eingeschränkte Gesundheitsversorgung und der fehlende Zugang zu Arbeit tragen dazu bei, dass sich psychische Erkrankungen verschlimmern oder sogar entwickeln.

Die deshalb notwendige Trauma-Arbeit will die Dokumentationsstätte mit dem diesjährigen Friedenspreis bekannter machen und ermutigen. Gleichzeitig soll den Forderungen nach einer gezielten Unterstützung von Trauma-Arbeit für Kriegsopfer und Flüchtlinge Nachdruck verliehen werden.


Die Ausschreibung steht auf der Friedenspreis-Seite.
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Andreas Zumach: Die Rolle der UN im weltweiten Chaos

Wann?
06.03.2016, 16:00 Uhr
Was?
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Bild:
2015 feierten die Vereinten Nationen (UN) den 70. Jahrestag ihrer Gründung. Heute gehören 193 Staaten der Organisation an, die nach den Schrecken des Holocaust und des 2. Weltkrieges (nach einem erfolglosen Versuch nach dem 1. Weltkrieg) gegründet wurde, um „den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu wahren“ und „freundschaftliche ... Beziehungen zwischen den Nationen zu entwickeln“.
Von einer Weltregierung, wie sie manchmal tituliert wird, sind die UN aber weit entfernt. Ihre ambitionierten Ziele hat sie meistens nicht erreicht, wie die Ächtung der Atomwaffen oder die gleichberechtigte Entwicklung der Länder. Noch immer dominieren die reichen Länder des Nordens und v.a. die 5 Veto-Mächte die Geschicke der UN. Seit den 1990er Jahren haben v.a. die USA daran gearbeitet, die UN für überflüssig zu erklären, was auch den katastrophal gescheiterten Blauhelm-Einsätzen in Srebenica und Ruanda geschuldet war. Aber die USA zeigten auch 2003 mit der dreisten Lüge von den irakischen Massenvernichtungswaffen vor der UN-Generalversammlung und dem anschließenden Angriffskrieg gegen den Irak ohne billigende UN-Resolution, dass sie sich selbst als alleinige Weltmacht verstanden.
Durch die recht erfolgreiche Hintertreibung des UN-Gedankens kam es in der Folgezeit zum permanenten Finanzierungsproblem der UN. So mussten die UN-Organisationen UNHCR und World Food Program die Lebensmittellieferungen für die syrischen Flüchtlinge im Libanon und in Jordanien radikal kürzen, was zu der derzeitigen Flüchtlingsbewegung nach Europa massiv beitrug.
Trotz allem treibt die UN z.B. mit den gerade verabschiedeten Nachhaltigkeitszielen die internationale Debatte um gerechte Strukturen in der Welt voran. Auch ist die Organisation die einzige, von der wir uns immer noch die Ächtung von allen Massenvernichtungswaffen erhoffen – die Erfolge bei der Ächtung von Streubomben und Antipersonenminen haben gezeigt, wie es gehen kann.
Andreas Zumach, seit 1988 UN-Korrespondent der tageszeitung und von daher langjähriger Beobachter rund um das UN-Geschehen, hat zum Jahrestag der UN ein Buch (Globales Chaos – machtlose UNO) veröffentlicht, in dem er das Versagen und Scheitern der UN ausführlich dokumentiert und der Frage nachgeht: „Brauchen wir diese UN noch?“ Er dokumentiert damit aber auch das Scheitern der Weltgemeinschaft, die immer mehr zerfällt in Nationalstaaten, die ausschließlich ihren eigenen Interessen nachgehen.
Wir haben Andreas Zumach im Antikriegshaus 2014 als fulminanten Redner kennen gelernt und haben ihn deshalb erneut eingeladen. Er wird uns nahebringen, welche Rolle die UN spielen kann und spielen muss in einer Welt, die scheinbar immer mehr in Konflikten und Chaos versinkt, und was notwendig ist, damit sie ihr erklärtes Ziel, „Streitigkeiten ... durch friedliche Mittel nach den Grundsätzen der Gerechtigkeit und des Völkerrechts ... beizulegen“, erreichen kann.
Wo?
Antikriegshaus Sievershausen
Kirchweg 4A
31275 Sievershausen
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27. Januar- Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

"Das Geschehene nicht zu vergessen, reicht nicht allein. Es soll uns daran erinnern, wozu Menschen fähig sind. Im Schlechten wie im Guten. Und dass wir immer die Möglichkeit haben, zu entscheiden, auf welcher Seite wir stehen."
Andreas Nachama, geschäftsführender Direktor der Stiftung Topographie des Terrors.


Primo Levi, italienischer Chemiker und Partisan, war seit dem Februar 1944 in Auschwitz gefangen und in den Buna-Werken eingesetzt. Er hat seine Erfahrungen in seiner Autobiografie „Ist das ein Mensch?“ literarisch umgesetzt.

Unter dem Datum des 26. Januar 1945 notiert Primo Levi, der nach der Räumung des Lagers durch die SS und nach der Evakuierung Zehntausender Häftlinge, die auf die Todesmärsche in Richtung Westen geschickt worden waren, mit nur wenigen, meist kranken Menschen zurückgeblieben war:

Wir lagen in einer Welt der Toten und der Larven. Um uns und in uns war die letzte Spur von Zivilisation geschwunden. Das Werk der Vertierung, von den triumphierenden Deutschen begonnen, war von den geschlagenen Deutschen vollbracht worden.“

Am selben Tag, um ein Uhr nachts, sprengt ein SS-Kommando, das die Aufgabe hat, die Spuren des Massenverbrechens zu verwischen, das letzte der Krematorien in Birkenau. Am Samstag, dem 27. Januar 1945, gegen 9 Uhr morgens, erscheint auf dem Gelände des Häftlingskrankenbaus im Nebenlager Monowitz der erste russische Soldat einer Aufklärungstruppe. Am Nachmittag ziehen die Soldaten der Roten Armee in die Umgebung des Stammlagers Auschwitz und der Lager in Birkenau. Beim Stammlager Auschwitz treffen sie auf den Widerstand der zurückweichenden deutschen Einheiten. In den Kämpfen um die Befreiung der Konzentrationslager Auschwitz, Birkenau und Monowitz und der Stadt Auschwitz mit Umgebung fallen 231 Soldaten der Roten Armee.


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Lerne mit dem Herzen zu denken! - Zwei kurze Leben im Widerstand

Wann?
31.01.2016, 16:00 Uhr
Was?
Medium
Bild: AKH
Zum Shoa-Gedenktag
Eine szenische Lesung über Cato Bontjes van Beek und Sophie Scholl
Produktion: Theaterinitiative Bühnensturm
Mit Frauke Geyken und Johanna Kunze

Was ist Widerstand und wann beginnt er? Ist Widerstand das Attentat auf den Diktator? Das Leben im Untergrund? Oder auch schon das Verteilen von Flugblättern? Die verbotene Hilfe für Unterdrückte? Vielleicht bereits das Mitwissen geheimer Pläne? Das Treffen mit anderen kritisch Denkenden?
Stellen Sie sich eine Behörde in der Bundesrepublik Deutschland in den 50er Jahren vor: Eine ältere Dame kämpft verzweifelt um das Ansehen und den Ruf ihrer von den Nazis ermordeten Tochter, der Widerstandskämpferin Cato von Bontjes van Beek. Jahrelang wird die Mutter hingehalten und muss beweisen, dass ihre Tochter eine eigenständig politisch denkende junge Frau war, die ihren Mut mit dem Leben bezahlte.

Zeitgleich „entdeckt“ und vereinnahmt Nachkriegs-Deutschland die Biografie von Sophie Scholl. Das junge Mädchen, das ebenfalls und fast zur selben Zeit wie Cato verurteilt wurde und für seine Überzeugungen starb, wird das Gesicht des deutschen Widerstands.
Sophie wird wortwörtlich auf einen Sockel gestellt: Heute steht ihre Büste in der Walhalla bei Regensburg, während Cato, die das gleiche tat, so gut wie vergessen ist. Doch wer waren die beiden wirklich?
Diese szenische Lesung stellt die Biografien der jungen Frauen, die im selben Alter waren und nur kurz nacheinander hingerichtet wurden, nebeneinander. Sie zeigt, wie Widerstand im Alltag Platz fand. Und sie beleuchtet, wie das junge Nachkriegsdeutschland nicht nach erlittenem Unrecht Recht sprach, sondern ideologisch zwischen „guten“ (Weiße Rose) und „fragwürdigen“, weil kommunistischen (Rote Kapelle) Widerstandsgruppen unterschied.
Wo?
Antikriegshaus Sievershausen
Kirchweg 4A
31275 Sievershausen
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Die Gesellschaft für bedrohte Völker hat der Innenministerkonferenz in Koblenz im Dezember den dringenden Appell übergeben, den in Deutschland geborenen und hier aufgewachsenen Flüchtlingskindern und ihren Familien dauerhaftes Bleiberecht zu gewähren. Vielen dieser hier längst integrierten Kinder drohe jetzt die Abschiebung, während rund eine Million neue Flüchtlinge in Deutschland aufgenommen werden. Das sei unfair und ungerecht. Es dürfe nicht sein, dass Notleidenden geholfen werde und andere – vor allem Kinder – dafür „büßen“ müssen, schrieb der GfbV-Generalsekretär Tilman Zülch an die Politiker.

Hier der Appell der GfbV im Wortlaut:


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Zukunft heißt Erinnern: Mit Gegenwartstechnik wird nun ein Kapitel hannoverscher Geschichte neu erlebbar gemacht. Ein digitaler Stadtrundgang führt zu Orten von Verfolgung und Widerstand in der Zeit des Nationalsozialismus. An zur Zeit 30 Orten im Zentrum der Landeshauptstadt können historische Schlaglichter und Hintergrund­informationen abgerufen werden. Das netzbasierte Portal ist auf Smartphones und Tablets abgestimmt und ist unter der Internet-Adresse www.zukunft-heisst-erinnern.de erreichbar.
Das Projekt verbindet Wegzeichen und Orte im öffentlichen Raum mit Texten und historischen Fotos, welche die Orte in neuem Licht erscheinen lassen. Wo stand in Hannover die Neue Synagoge? Was geschah bei der Besetzung des Gewerkschafts­hauses durch SA/SS? Wer war der Boxer Rukeli Trollmann? Solche Fragen können vor Ort oder zuhause im Internet erkundet werden. Es werden Geschichten und Geschichte erzählt, deren Ereignisse einem Ort zugeordnet und damit sichtbar gemacht werden.
Mit der Methodik des digitalen Stadtrundgangs werden gezielt Jugendliche angesprochen; aber auch die interessierte Öffentlichkeit wird mit der modernen Aufbereitung erreicht. Gleichzeitig knüpft das Projekt an ältere Veröffentlichungen und Angebote wie die Broschüren „Orte der Erinnerung" (2007), den „Antifaschistischen Stadtführer durch das ANDERE Hannover" (1989) und an alternative Stadtführungen an.
Der digitale Stadtrundgang beruht auf mehrjähriger ehrenamtlicher Redaktionsarbeit des Arbeitskreises Erinnerung des Stadtjugendring Hannover e.V.; herausgegeben wird er nun in Kooperation mit dem Netzwerk Erinnerung und Zukunft in der Region Hannover e.V.  
Die technische Umsetzung übernahm Henning Schröder, Tricas Neue Medien aus Hannover. Gefördert wird das Projekt von der Landeshauptstadt Hannover, der Sparkasse Hannover, dem DGB-Region Niedersachsen-Mitte und der IG Metall Hannover.

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Bild: Netzwerk Erinnerung + Zukunft

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Ein Mahntext von Lutz Krügener, Beauftragter Friedensarbeit im Haus kirchlicher Dienste der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

2001 – wurde der Krieg gegen den Terror ausgerufen und was hat er gebracht? Unzählige Tote, Billionen von verbrannten Dollar und menschlicher Intelligenz und schließlich: Nur noch mehr Terror.
2003 – zog die „Koalition der Willigen“ in den Krieg im Irak, völkerrechtswidrig und mit der Lüge, Massenvernichtungswaffen zu zerstören und die Demokratie zu bringen. Dieser Krieg zerstörte ein Land, brachte in der Folge 100000 – fachen Tod und legte den Grund für den heutigen Terror des IS.
2011 – wurde der Diktator Gaddafi „liquidiert“ und ein Land und eine ganze Region ins Chaos gestürzt und die Waffen in ganz Nordafrika verbreitet.
2011 – begann sich der Konflikt in Syrien zu einem Bürgerkrieg zu entwickeln und wurde nach den jeweiligen Interessenlagen befeuert mit Waffen und Geld – das Ergebnis sehen wir.

Was haben wir gelernt? – Nichts.

Brauchen wir 70 Jahre nach dem grausamsten und niederträchtigsten Krieg, den es je gegeben hat, wieder und wieder Kriege, um zu begreifen was gilt:

„Nie wieder Krieg!“ „Die Waffen nieder!“

der gesamte Text auf unserer Blog-Seite


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Friedensforscher und Konfliktberater fordern konkrete Maßnahmen zur Flüchtlings-Integration

Das Thema Integration bewegt die öffentliche Debatte um die Flüchtlingssituation in Deutschland, allerdings ohne besonders konkret zu werden. Jetzt haben sich Friedensforscher und Konfliktberater in einer Stellungnahme ausführlich zu möglichen und sinnvollen Integrations-Maßnahmen geäußert. Diese möchte ich an dieser Stelle vorstellen:

"Die Flüchtlinge haben vor oder während der Flucht überwiegend dramatische, häufig traumatische Erlebnisse erfahren. Sie erreichen Deutschland in starker emotionaler Angespanntheit, verbunden mit großen Hoffnungen auf ein neues Leben. Sie leben dann auf engem Raum mit vielen Menschen aus aller Welt, mit unterschiedlichsten Charakteren, persönlichen und kulturellen Eigenarten, religiösen und politischen Prägungen, mit Ecken und Kanten. Es herrscht Konkurrenz um Raum und Ruhe, um Essen und Kleidung, um Chancen und Perspektiven. Und meist gibt es keine Möglichkeit, sich zurückzuziehen oder sich sinnvoll zu betätigen. Und all dies erleben sie im Wissen, dass ihr Aufenthalt in Deutschland keineswegs gesichert ist, vielleicht schon bald die Abschiebung droht und sie u.U. in erneute Lebensgefahr bringt.

Um diese extreme emotionale Stresssituation zu entschärfen, bedarf es Maßnahmen auf verschiedenen Ebenen:

mehr auf unserer Blog-Seite


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