Stiftung "Frieden ist ein Menschenrecht"

Warum wir für die Stiftung Frieden ist ein Menschenrecht eintreten




Prof. Andor Izsák

Andor Izsák wurde 1944 im Budapester Ghetto geboren, entdeckte früh die Liebe zur Musik, war schon als Student Organist in der großen Budapester Dohány-Synagoge, arbeitete als Chor- und Operndirigent und wirkte bis 2013 an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, wo er den Studiengang „synagogale Musik“ einführte. Er gründete das „Europäische Zentrum für jüdische Musik“, das seit 2011 in der Villa Seligmann in Hannover beheimatet ist. Andor Izsák versteht sich als Botschafter der jüdischen Sakralmusik in Deutschland und Europa.

Zitat: Die grauenvollen Taten der NS-Schergen dürfen sich nicht wiederholen, deshalb müssen wir alle und überall für den Frieden eintreten.


Dr. Matthias Miersch


Dr. Matthias Miersch, 1968 in Hannover geboren und seit 1990 Mitglied der SPD, seit 1997 Rechtsanwalt und seit 2005 dreimal direkt gewählter SPD-Abgeordneter des Deutschen Bundestages in unserem Wahlkreis, umweltpolitischer Sprecher seiner Fraktion und Mitglied im Parteivorstand. Sehr engagiert in Umwelt- und Nachhaltigkeitsfragen, tritt er für eine solidarische Gesellschaft und soziale Gerechtigkeit ein. Gelegentlich ist er im Antikriegshaus Sievershausen eingeladen, um zu aktuellen politischen Themen zu sprechen.

Zitat: „In einer Zeit, die international durch gravierende Konflikte geprägt ist, braucht es Friedensinitiativen auf allen politischen Ebenen. Ich sehe die Arbeit der Stiftung und den damit verbundenen Friedenspreis als einen Mosaikstein hin zu einer besseren Welt.“






                                                                                     Martin Schindehütte


Martin Schindehütte, 1949 in Kassel geboren, ist ein evangelischer Theologe. Er war Gemeindepfarrer, Studienleiter an der Evangelischen Akademie Hofgeismar, Oberkirchenrat im Kirchenamt der EKD für Asyl- und Flüchtlingsarbeit und für den Konziliaren Prozess für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung, Auslandsbischof der EKD. Seit Ende 2013 ist er im Ruhestand.

Zitat (zum Erntedankfest 2013): „Das Recht auf Nahrung zählt zu den am häufigsten verletzten Menschenrechten. Gründe dafür sind u.a. die ungleiche Verteilung der vorhandenen Nahrungsmittel, die Vergeudung und die Verwendung von Nahrungsmitteln für andere Zwecke als für die menschliche Ernährung...

Im Staunen über die von Gott geschenkte Schönheit der Schöpfung und im Nachdenken über die dem Menschen anvertrauten Gaben wird es darum gehen, einer „Ethik des Genug“ Tiefenschärfe und Kontur zu verleihen. Politische Relevanz hat die Forderung, eine Wende zu einer armutsorientierten und nachhaltigen landwirtschaftlichen Entwicklung und zu einer zukunftsfähigen Ernährungsweise einzuleiten.“




Edelgard Bulmahn


Edelgard Bulmahn, 1951 geboren, wurde erst Lehrerin in Hannover und später Bundestagsabgeordnete der SPD (seit 1987). Seit 2009 ist sie Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und im Unterausschuss Zivile Krisenprävention, zur Zeit ist sie Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags. Sie beschäftigt sich verstärkt mit Energiefragen, Außenwirtschaftspolitik sowie der internationalen Forschungs- und Bildungspolitik.


Zitat: Ich unterstütze die Stiftung Frieden ist ein Menschenrecht, weil sie versucht, die Grundsätze von Frieden, Verständigung, Dialog und ziviler Konfliktregelung in konkretes Handeln umzusetzen.“

Kernelement deutscher Außenpolitik muss eine auf zivilen Elementen basierende Friedenspolitik sein. Sie sollte das Ziel verfolgen, die Grundsätze von Frieden, Verstän­digung, Dialog und ziviler Konfliktregelung in konkretes Handeln umzusetzen. Deutsche Außenpolitik sollte engagierte Friedenspolitik sein, eine Friedenspolitik die auf Menschen­rechte, soziale Gerechtigkeit, Freiheit und Demokratie setzt. Es ist mir ein Herzens­anliegen, dass die Instrumente der zivilen Krisenprävention und Friedensförderung wieder systematisch gestärkt werden.“



Dr. Maria Flachsbarth

Dr. Maria Flachsbarth, geboren im Jahr 1963, hat zunächst nach ihrem Studium der Tiermedizin als Tierärztin gearbeitet. Sie ist seit 1991 Mitglied der CDU und vertritt die Interessen des Wahlkreises Hannover- Land II seit 2002 im Deutschen Bundestag. Derzeit ist sie Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Seit 2011 ist sie zudem Präsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) und Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK). Als kirchenpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion und als Wahlkreisabgeordnete war Maria Flachsbarth bereits mehrere Male zu Gast im Antikriegshaus.

Zitat: „Die Generationen nach dem Schrecken und der Verwüstung des Zweiten Weltkriegs sollten eigentlich für immer gelernt haben, dass Krieg eben nicht die Fortsetzung von Politik nur mit anderen Mitteln ist. Trotzdem müssen wir miterleben, wie in vielen Teilen der Welt, beispielsweise in Syrien oder in der Ukraine sowie in einigen afrikanischen Ländern, unschuldige Menschen Opfer von Konflikten werden. Sie werden verwundet oder getötet, verlieren Familienangehörige, ihr Hab und Gut und werden zu Flüchtlingen.
Die Stiftung Frieden ist ein Menschenrecht engagiert sich für friedenspolitische Ziele. Sie leistet Hilfe für Opfer von Folter und Krieg und betreibt das Antikriegshaus in Sievershausen. Die Stiftung leistet wertvolle Arbeit, die immer noch dringend notwendig ist. Aus diesem Grund unterstütze ich gerne als Botschafterin die Ziele der Initiative.“



Caren Marks


1963 geboren, Diplom-Geographin, seit 1998 Mitglied der SPD und seit 2002 Mitglied des Bundestags mit Schwerpunkt in der Familien- und Frauenpolitik, seit Dezember 2013 Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.


Zitat: Wir erleben gerade jetzt, in Zeiten von Krieg, Flucht und Vertreibung auf der ganzen Welt, wie elementar Frieden für das Wohlergehen der Menschen ist. Deswegen setze ich mich als Stiftungsbotschafterin der Stiftung Frieden ist ein Menschenrecht dafür ein, dass der Gedanke des friedlichen Miteinanders verbreitet und in der Gesellschaft verankert wird. Menschen und Initiativen, die sich für Frieden und das Wohlergehen der Menschen einsetzen, benötigen Unterstützung und verdienen Anerkennung.“