Stiftung "Frieden ist ein Menschenrecht"

"Frieden ist ein Menschenrecht"

Die Stiftung mit diesem Namen versteht sich als Signal. Dieses Signal meint, dass alle Menschen das Grundrecht auf Frieden besitzen und gerade darin auch ihre Würde besteht. Dieses Signal soll so aufgestellt werden, dass es nachhaltig wahrgenommen wird. Die weltweite Situation macht ein solch ermutigendes Signal wie die Stiftung "Frieden ist ein Menschenrecht" erforderlich, damit den Menschen die urchristliche Botschaft "Friede auf Erden" nicht verloren geht. Da Frieden in jeder Generation neu gelernt und geübt werden muss, ist ein Erinnerungszeichen notwendig.
Die Stiftung wurde von der Dokumentationsstätte zu Kriegsgeschehen und über Friedensarbeit Sievershausen e.V. (Antikriegshaus Sievershausen/Lehrte) als kirchliche Stiftung ins Leben gerufen.

Diesen Themenkreis umfasst die Stiftung:
  • Auseinandersetzung mit Kriegen und Konflikten, deren Ursachen, Austragungsformen und Folgen
  • Potentiale der friedlichen Konfliktbearbeitung
  • Menschenrechtsfragen
  • Eintreten für Opfer von Gewalt und Menschenrechtsverletzungen
  • Erinnerungskultur und Geschichtsbewusstsein: Verantwortung vor der Geschichte - Verantwortung für die Zukunft
  • Auseinandersetzung mit Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Rechtsextremismus
  • Perspektiven ökologischer Nachhaltigkeit

Die Form der Stiftung:


Zweck der Stiftung ist die Förderung der Friedensarbeit in der Ev.-luth. Landeskirche Hannover, insbesondere
  • die Förderung und Fortentwicklung des Antikriegshauses Sievershausen/Lehrte,
  • die Unterstützung von Opfern von Krieg und Folter,
  • die Förderung und Unterstützung von friedenspolitischen, friedenspädagogischen und friedenskulturellen Zielen.

Die kirchliche Stiftung "Frieden ist ein Menschenrecht" ist eine rechtsfähige und als gemeinnützig anerkannte Stiftung

Die Organe der Stiftung sind der Stiftungsvorstand, bestehend aus drei Mitgliedern, die dem Vorstand des Antikriegshauses angehören, und der Stiftungsrat, in dem vom Stiftungsvorstand berufene Menschen Verantwortung übernehmen, deren Anliegen mit dem Anliegen der Stiftung übereinstimmt.


So wird die Stiftung ihre Anliegen befördern:
  • die Stiftung fördert die "Sievershäuser Ermutigung", den Friedenspreis, der alle zwei Jahre zum Tag der Menschenrechte im Antikriegshaus Sievershausen an Einzelpersonen oder Gruppen verliehen wird, die sich in jeweils ausgeschriebenen thematischen Projekten für Frieden, Gerechtigkeit, Menschenrechte, Erhaltung unserer Lebensgrundlagen in besonderer Weise einsetzen.
    Die Sievershäuser Ermutigung setzt gleichzeitig die Solidarität mit Opfern von Gewalt und Menschenrechtsverletzungen um.
  • Die Stiftung fördert Öffentlichkeit für Friedens-, Menschenrechts- und Erinnerungsthemen durch öffentliche Veranstaltungen. Dabei werden die Anliegen der Stiftung umgesetzt durch die öffentlichen friedenspolitischen, friedenspädagogischen und friedenskulturellen Veranstaltungen mit Konfirmandinnen und Konfirmanden, Schulklassen, Jugendgruppen und Erwachsenen.
  • Perspektivisch kann die "Sievershäuser Ermutigung" auf eine breitere Plattform gestellt werden, damit Themen, Projekte, Einsätze der zivilen Konfliktbearbeitung, weltweites Engagement für die Menschenrechte, gegen Gewalt, Diskriminierung, Vertreibung, Bedrohung eine immer breitere Öffentlichkeit bekommen.
  • Da in jeder Generation Frieden neu gelernt werden muss, soll besonders die Arbeit mit jungen Menschen gestärkt und verstärkt werden.

Der Stiftungs-Flyer zum Herunterladen:



Zum Logo:  Aus der stilisierten Dankmal-Grafik ist zusammen mit dem bereits in unser Arbeit eingeführten und akzeptierten Pictogramm „Jesus zerbricht das Gewehr“ ein „M“ (als Kürzel für „Menschen“) geworden, das von den beiden Versalien „F“ und „R“ in die Mitte genommen wird, also als FMR (Frieden ist ein MenschenRecht) gelesen werden kann und gesamt ein „Typografisches Bildzeichen“ als Logo ergibt.